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...es begann eigentlich alles im November 2005.
Patricia und ich flogen in unseren Urlaub nach Phoenix in Arizona. Wir besuchten dort die Schwester und den Schwager von Patricia. Es ist fast nicht zu glauben, aber als ich in den USA war, wusste ich sofort, hier möchte ich leben. Ich sagte noch nichts und dachte mir:
" ...dass sind doch Hirngespinste."
Aber auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und wir packten unsere Koffer um die Heimreise anzutreten. Etwa 3 Tage vor dem Abflug stellte sich bei mir eine tiefe Traurigkeit, die ich vorher noch nie in dieser Art gekannt hatte, ein.
Ich wusste:
"ICH KOMME WIEDER UND BLEIBE FÜR IMMER"
Zu Hause angekommen ging eigentlich alles ziemlich schnell. Ich sprach mit Patricia über meine Auswanderwünsche. doch irgendwie hatte ich das Gefühl, sie nimmt mich nicht ernst. OK, dachte ich. Kommt Zeit, kommt Rat. Als auch Patricia merkte, dass es mir sehr ernst mit meinen Plänen war, kam - glaube ich- auch sie ins Denken. Sie wollte eigentlich schon immer in den USA leben. So fingen wir an, uns mit dem Gedanken auseinander zu setzen und schmiedeten Auswanderpläne.
Wir stellten sehr schnell fest, dass aus den Träumen Wirklichkeit werden sollte. Die anfänglichen Ängste wichen der Euphorie und wir starteten richtig durch. Wir bedachten das Für und das Wider. Aber sehr schnell kristallisierte sich heraus, es gab kein Wider. Wir waren schon lange auf dem Weg in unsre neue Heimat.
Patricia, die durch ihren Vater die amerikanische Staatsbürgerschaft hat, stellte beim Konsulat in Frankfurt eine Petition und ich wiederum eine Emigration. Die Umstände mit dem Konsulat (Papiere, Dokumente, Urkunden etc. beschaffen) nahmen wir sehr gern in kauf. Jetzt warte ich auf meinen Interview Termin vom Konsulat. Das ist die letzte Hürde.
Der Tag X rückt immer näher und wir können es kaum abwarten, bis er endlich da ist.
Ja, liebe Freunde..... so fing alles an.
Wenn Du etwas Neues machen möchtest, tu es einfach. Denn wenn Du es nicht tust, wirst Du nie erfahren wie es gewesen wäre, wenn Du es getan hättest. nach oben
der Countdown läuft... der Flug ist gebucht...
Es ist Mittwoch der 26. September 2007 an dem wir “good old Germany” als Auswanderer den Rücken kehren werden.
Um 10:25 Uhr geht der Flug Lufthansa 393 von Friedrichshafen Richtung Frankfurt. Dort haben wir 1:20 Std. / Min. Aufenthalt und starten dann um 12:45 Uhr mit dem Flug United Airlines 941 über Chicago nach Phoenix in unsere neue Heimat.
Wir sind selber gespannt auf dieses große Abenteuer und können es fast gar nicht mehr erwarten, bis der Flieger abhebt. Es wird bestimmt nicht immer leicht sein, aber... wir wollen es und darum werden wir es schaffen. Davon sind wir fest überzeugt.
Natürlich lassen wir unsere Familien und Freunde hier zurück, aber es gibt keinen Grund zum traurig sein, denn wir gehen zwar in ein anderes Land, aber nicht von dieser Erde. Wir haben auch nichts verbrochen oder wurden verbannt. Wir dürfen immer wieder zurück kommen was wir auch vorhaben. Allerdings nur zu Besuch. Also keine Traurigkeit aufkommen lassen und feste ins Gästebuch schreiben (das ist wie ein Gruß aus der Heimat) und immer wieder mal auf der Homepage nachschauen, was “die Schikos” so alles treiben in ihrem neuen Leben. nach oben
Am 21. August 2007 waren wir in Frankfurt auf dem Konsulat.
Nachdem ich mir beim Amtsarzt bestätigen ließ, was ich schon wusste, nämlich das ich bumperles gesund bin, haben wir heute die letzte Große Hürde auf dem Weg in unsere “NEUE HEIMAT” genommen.
Das Interview beim amerikanischen Konsulat. Ich musste schwören, dass ich dem amerikanischen Volke keinen Schaden zufügen möchte und auch keine terroristischen Absichten habe. Nun bekomme ich den lang und heißersehnten Stempel in meinen Pass. 
Jetzt kann es losgehen. Alle Vorbereitungen auch die kleinsten, sind getroffen.
Wünscht uns Glück. Eure Patricia und Reinhard. nach oben
...ja, wir haben unseren Traum wahr gemacht und leben nun in Phoenix /Arizona. Wir können es selber noch gar nicht richtig glauben und realisieren, aber es ist so.
Aber nun möchten wir Euch berichten, was sich alles seit unserer Ankunft hier getan hat.
Am Mittwoch den 26. September 2007 flogen wir pünktlich von Friedrichshafen ab und kamen am gleichen Tag um 19:00 Uhr in Phoenix an, wo wir von Patricias Vater, Schwester Cindy und ihrem Mann Steve herzlich begrüßt wurden. Obwohl wir insgesamt länger als 18 Std. auf den Beinen waren, fühlten wir uns sehr fit. Wir hatten uns viel zu erzählen.
Am Donnerstag ging es dann schon los. Wir haben uns eine drei Zimmer Wohnung (two Bedroom and two Bathroom ) gesucht und gemietet. Wir hatten riesiges Glück, wie eigentlich bei allem, was mit unserer Auswanderung zu tun hatte. Die Appartement - Anlage ist erst kürzlich fertig gestellt worden, sodass wir die Erstbezieher sind.
Am Freitag 28. Sept. ging es in diesem Wahnsinnstempo weiter. Ich habe mir ein Auto gekauft. Anders als in Germany, konnte ich es gleich mitnehmen. Man bekommt ein provisorisches Papier- Nummernschild und fährt vom Hof.
Wenn mit dem Verkauf oder dem Auto etwas nicht in Ordnung sein sollte, hat man hier in Arizona die Möglichkeit, das Auto innerhalb der ersten vier Tage ohne Worte einfach wieder in den Hof zu stellen und der Kauf ist rückgängig gemacht worden. Also falsche Kaufversprechen wären fatal. (für den Verkäufer)
Bei mir war Gott sei Dank alles OK und ich freue mich sehr über meinen “KIA Sorento EX” Leute Leute, ich kann Euch sagen. Wenn ich bei dem aufs Gas gehe, meint man ein Flugzeug startet. 260 PS und 6 Zylinder in denen man die Mahlzeit für eine ganze Kompanie kochen kann, aber er hat auch dementsprechend Durst, was wiederum bei den Benzinpreisen hier kein Problem darstellt. Aber nun habe ich genug angegeben.
Dann ab Sonntag 30. Sept. ging es los zum Möbel kaufen. Wir viele von Euch wissen, haben wir nur unsere privaten Dinge von Deutschland mit hierher genommen. Also hieß es kaufen kaufen, kaufen, kaufen. Wir hätten nie gedacht, das Geld ausgeben so anstrengend sein kann. Es musste alles, aber auch alles neu angeschafft werden. Am Freitag den 5. Okt. war es dann endlich soweit. Wir zogen in unser Appartement. Puh, das waren harte Tage, aber wir haben sie mit Bravour gemeistert. Jetzt ist das Fine Tuning dran.
Wir haben seit Heute (Montag den 8. Oktober) Internet Fernsehen und Telefon. Nun heisst es, einen Job zu finden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir sind eigentlich positiv eingestellt, was dieses Kapitel angeht. Ja, liebe Freunde, das waren die ersten 12 Tage im Leben der Schikos in ihrer neuen Heimat.
Natürlich werden wir Euch weiterhin mit aktuellen Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Ein paar neue Bilder haben wir auch gemacht. Von der Wohnung die Bilder kommen in Kürze. Sie ist noch nicht ganz fertig.
Wir Grüßen Euch ganz herzlich aus dem Sonnigen und im Moment 25 Grad warmen Arizona. nach oben
...heute ist der 15.Oktober 2007 wir sind nun seit 19 Tagen in unserem Traumland USA. Seit etwas mehr als einer Woche wohnen wir nun in einer wunderschönen Apartment - Anlage in Chandler AZ. Ecke Germann und Dobson Rd.(Das ist für die, die uns mit Google Earth besuchen wollen.)
- Chandler ist eine Stadt im Maricopa County im Bundesstaat Arizona, mit ca. 250.000 Einwohnern. Chandler liegt in einem sehr weitflächigen Städteverbund, in welchem die Stadtgrenzen ineinander übergehen. Hierzu gehören Phoenix, Tempe, Scottsdale, Glandale und Chandler. Chandler ist eine der am schnellsten wachsende Städte der USA und zudem Firmensitz des Elektrokonzerns Motorola. Der amtierende Bürgermeister ist Boyd W. Dunn.
Das war ein wenig Heimatkunde über unser neues zu Hause. In den 10 Tagen, in denen wir jetzt in unserem neuen Apartment wohnen, hat sich einiges getan. Wir haben natürlich unter Volldampf unsere Wohnung eingerichtet. Viele von Euch wissen ja, dass wir wirklich nur unsere ganz privaten Dinge aus Deutschland mitgebracht haben. Also mussten wir alles neu kaufen. Von der Zahnpasta angefangen über alle Lebensmittel, Möbel, Elektrogeräte bis hin zum Auto. Wer Samstags einen Grosseinkauf macht, weiß wie anstrengend das sein kann. Nun könnt Ihr Euch vorstellen, wie es ist, eine 3 Zimmer Wohnung und 2 Bäder komplett neu einzurichten. (Alles in einer Woche) Was uns hier in unsere neuen Heimat zu Gute gekommen ist, ist das die Läden fast alle durchgehend auf haben. Doch irgendwann einmal kommt der Zeitpunkt, wo man wirklich keine Lust mehr hat Geld auszugeben. Aber nun haben wir auch bis auf ein paar Kleinigkeiten so ziemlich alles bei einander. Jetzt fehlt nur noch ein Auto für Patricia. Gott sei Dank wissen wir schon welche Marke und welcher Typ es wird. Hier ist es nicht so schwer ein Auto zu kaufen. Man geht zu einem Auto-Mall. Stellt Euch eine Strasse mit einer Länge von ca. 2,5 bis 3,0 Km vor. Auf dieser Strasse gibt es links und rechts nichts anderes als Autohäuser aller Fabrikate. Das ist ein Auto-Mall. Tausende von Autos. Man sucht sich eines raus und nimmt es mit. So einfach geht es hier. Bezahlen muss man es natürlich auch noch. Selbst in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten bekommt man nichts für umsonst.
Seit dem 10.10.2007 haben Patricia und ich den amerikanischen Führerschein. Das ist hier gleichzeitig die sogenannte ID-Card, was in Deutschland mit dem Personalausweis zu vergleichen ist. Es reicht wenn man seinen Führerschein bei sich trägt um sich auszuweisen.
Die ersten Bewerbungsgespräche wurden auch schon geführt. Nur ist es hier so, dass man eine Sozial - Versicherungsnummer braucht. Die wiederum wird mir in den nächsten Tagen noch zugeschickt. Ohne diese Nummer werde ich nirgendwo eingestellt. Wir haben Glück, denn im Moment - so sagt man - sind hier die sogenannten ARBEITNEHMER - JAHRE, das heisst das viele Arbeitgeber die Soziale Absicherung incl. Kranken und Rentenversicherung übernehmen. Was wir bisher gesehen haben, gibt es auch hier, wie in Deutschland, die 40 Stunden Woche und jede Überstunde wird mit 50% vergütet. Also eigentlich nicht viel anders als in Deutschland, nur mit etwas schönerem Wetter.
Abends geniessen wir das wunderschöne Wetter bei einem guten Glas Kalifornischem Rotwein. Hier in dem heissen Arizona gibt es natürlich eine ganz andere Tierwelt, als in dem doch etwas kühleren Deutschland. So ist es hier nichts aussergewöhnliches, das einem ein Kolibri über den Weg fliegt. Sie sind sehr schnell und sehr klein. Ausserdem gibt es hier noch viel Getier, das ich bis jetzt noch nicht zu Gesicht bekommen habe. Jeder Tag ist eigentlich ein Abenteuer für sich, weil hier eben doch vieles ganz anders als in Europa ist. Aber wir wollten ja etwas anderes, deswegen sind wir gegangen. Nun liebe Freunde, wünschen wir Euch viel Spass beim anschauen der Neuen Bilder. nach oben
...heut ist der 10. November und ich sitze hier vor meinem PC um über Neuigkeiten zu berichten, die sich seit unserem letzten Statement ereignet haben.
Viel, sehr viel hat sich seit dem Einzug in unser Apartment ereignet. Ja, wo fange ich an?? Am besten am Anfang.
Bei meinem letzten Bericht sagte ich, dass wir für Patricia noch ein Auto kaufen wollten. Dieses ist natürlich schon längst wieder Schnee von gestern.
Sie hat Ihren Traumwagen - einen “Jeep Liberty 3,6”.
Es ist ihr ganzer Stolz. Nur im Moment kann sie sich gar nicht so recht darüber freuen, da sie sich mit einer schweren Nervenentzündung herum schlägt, die vom Rücken ausgehend in den linken Oberarm ausstrahlt und somit ein Autofahren unmöglich macht.
Ja, auch ich war etwas lädiert. Hier bei uns geht im Moment die Grippe um. Da mein englisch noch nicht sooo perfekt ist, habe ich, als sie ausgeteilt wurde, wohl aus versehen dreimal HIER gerufen. Aber es geht schon wieder gut voran und bis auf einen recht hartnäckigen Husten ist es auch schon fast überstanden.
Ihr werdet sagen, warum Grippe??? Es ist doch immer schön warm und trocken in Arizona. Stimmt. Aber selbst hier gibt es die Grippe. Man nennt sie hier Flu. Eine Erkältung heisst hier Cold. Aber wie heisst es so schön
...wer ein richtiger Indianer werden will, der muss da durch.
Kurz nachdem der letzte Bericht erstellt und die Bilder von unserer “Neuen Heimat” übertragen waren, kamen auch unsere restlichen Schlafzimmer Möbel, sodass wir uns jetzt in einer KOMPLETT eingerichteten Wohnung sehr wohl fühlen.
Hier in Chadler (und ich glaube in ganz Arizona) ist es üblich, das man für Pets (Haustiere) auch Miete bezahlen muss. Wir hatten zwei kleine niedliche Tierchen, die wir allerdings nicht mitgebracht haben, sondern, die schon vor uns hier wohnten. Sie sind recht klein, sehen schwarz aus und glänzen. Ihr Erkennungszeichen ist eine Art rote Linie am Bauch und sie haben 8 Beine. Diese possierlichen Tierchen sind hier unter den Namen “Black Widow” bekannt. Man sagt, ihr Gift ist 15X stärker als das einer Klapperschlange.
Die Schwarze Witwe (Black Widow) Schwarze Witwe, Bezeichnung für mehrere miteinander verwandte Spinnenarten, besonders für eine in Amerika sowie im Mittelmeerraum und in Asien vorkommende Art oder Artengruppe. Sie baut ihr unregelmässiges Netz in Feldern und Gebäuden, gelegentlich halten die Tiere sich in Toiletten auf. Der Körper des Weibchens ist ungefähr zwei Zentimeter lang, pechschwarz und weist eine rote Zeichnung auf. Die Männchen sind nur halb so gross. Man sieht diese nur selten; sie sind harmlos. Das Weibchen frisst nach der Begattung das Männchen, daher der Name "Schwarze Witwe". Der Biss des Weibchens ist auch für den Menschen sehr gefährlich. Der Biss einer Schwarzen Witwe, bei dem ein Neurotoxin injiziert wird, kann tödlich sein. Die Spinne ist jedoch nicht aggressiv und beißt nur, wenn sie sich angegriffen fühlt. Schwarze Witwen bilden die Gattung Latrodectus in der Familie Theridiidae.
Ja, und diese kleinen Scheißerchen haben sich bei uns recht wohl gefühlt bis John, der Mann von der Pest-Control kam. Nun wohnen wir wieder allein in unserer Wohnung. (Hoffen wir jedenfalls) Aber, wir haben - bevor wir uns entschlossen nach Arizona zu gehen - gewusst, dass es hier allerlei Getier gibt, dessen Bisse und oder Stiche nicht so angenehm, ja sogar sehr gefährlich sein können.
In Deutschland gibt es auch Bienen und Wespen und wenn jemand allergisch ist, wird es auch für ihn gefährlich. Wir haben noch Glück. Ich führte kürzlich ein Gespräch mit jemandem der auf der anderen Seite von Phoenix wohnt und er kann Skorpione, Klapperschlangen und Vogelspinnen seine Haustiere nennen. Wir Respektiren den Lebensraum dieser Tiere und sie werden uns in Ruhe lassen. Man sollte sich halt, bevor man sich irgendwo hinsetzt davon überzeugen, dass sich nicht gerade ein solches Tierchen dorthin gesetzt hat und diesen Platz für sich beansprucht.
Ja meine Lieben Freunde. Ich kann mir denken, dass Ihr Euch fragt, ob wir immer noch den ganzen Tag recht faul im oder am Pool liegen.
Na klar..Was denn sonst. Die Sonne scheint und wir müssen das schöne Wetter ausnutzen.
Nein... Natürlich nicht. Das können und wollen wir auch gar nicht. Wir sind sehr angestrengt und erfolgreich auf Jobsuche gewesen.
Für mich heisst es ab Montag den 12. November wieder jeden Tag zum schaffen zu gehen. Ja, ich bin sehr glücklich darüber, einen Job zu haben. Ich werde genau das gleiche machen, was ich auch schon in Deutschland bei meiner letzten Arbeitsstelle der Firma Movera GmbH in Bad Waldsee gemacht habe. Nur mit einem anderen Produkt und in einer etwas kleineren Firma. Wareneingang, Lagerwirtschaft und Koordination der Lieferungen. Permanente und physikalische Inventur. Mein Weg zu Arbeit ist etwa 20 Minuten Richtung Norden in dem wunderschönen Ort Tempe.
Nun wünschen wir Euch wie immer recht viel Spass, beim anschauen der neuen Bilder.
Auf besonderen Wunsch haben wir diesmal auch Bilder von unserer Gegend und Umgebung mit dabei.
Viele träumen tagsüber von Palmen und stahlendblauem Himmel.
Wir arbeiten und Leben dort.
Ach... das Leben kann sooo schön sein.....
(war das jetzt gemein???) nee ne? nach oben
Heute ist der 26. Nov. 2007
…nun möchte ich (Patricia) euch schreiben was seit unserem letzten Statement alles Neue dazugekommen ist.
Wie ihr ja schon wisst hatte ich starke Nervenschmerzen die am Dienstagmorgen, den 30.10. anfingen. Daraufhin sind wir auch gleich zur nächsten Urgent Care gefahren um mich gegen die Schmerzen behandeln zu lassen…dort wurden mir Schmerzmittel und Muskelentspannende Mittel verschrieben sowie Massagen und ein Besuch beim Chiropraktiker empfohlen und da ich wegen der starken Schmerzen nur bald Hilfe bekommen wollte war ich auch artig und tat alles was man mir verordnet hat…aber nach fünf Behandlungen und keine große Besserung in Aussicht war meine Hoffnung in diesem netten Menschen verloren und mein Geldbeutel geschmälert.
Ich versuchte mich nun selbst mit schmerz und entzündungshemmender Mittel wie auch mit meinem positiven Denken „was soll ich denn schon Schlimmes haben ich war doch die ganzen letzten Jahre nie krank“ Ich dachte für mich es sind meine Muskeln, die sich durch die Kälte der Klimaanlagen hier entzündet hatten…naja schön wäre es gewesen. Bei einer Schmerz-scala von 1-10 war ich nun bei 9 angelangt…nie in meinem leben hatte ich solche Schmerzen.
Nach drei Wochen Berg und Talfahrt meiner Schmerzen bin ich endlich auf drängen hin von meinem Schatz ins Krankenhaus Notaufnahme (ER = Emergency Room) gegangen…er zum Glück immer an meiner Seite.
….ja nach langen Untersuchungen (Röntgen und einer CT) wurde mir dann mitgeteilt, dass ich einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich habe. Das Taubheitsgefühl in meinem linken Arm ist auch ein Anzeichen dafür. So und jetzt hab ich einen Termin zur MRI und danach wieder zu einem Spezialisten Dr. Patel, er ist Neurologe…und einfach abwarten was er weiter empfiehlt zu tun.
Über Erfahrungsberichte und Tipps von euch würd ich mich natürlich sehr freuen.
Nun ist mein ganzer Plan, den ich schon in Deutschland so gut wie möglich vorbereitet habe, etwas umgeworfen worden.
Ich hatte mich ja auch schon mitte Oktober bei drei Friseurgeschäften vorgestellt und einen Favoriten hab ich da ja auch schon gehabt aber auch hier musste ich ein Tief hinnehmen, denn in USA braucht man eine License um in meinem Handwerk zu arbeiten. Jeder dachte, kein Problem, meine deutsche Ausbildung, über zwanzig Jahre Berufserfahrung und auch die Tatsache, dass ich einen Meisterbrief besitze reicht aus dass ich eine License beantragen kann.
Nein, ich muss erst in Praktik und Theorie getestet werden daraufhin bekomm ich eine License und erst damit darf mich hier ein Friseur anstellen und an Kundschaft ranlassen…das ist Gesetz!!!
Auf solch einen Test muss ich mich aber trotz meiner Erfahrung vorbereiten…denn erstens bin ich schon eine weile aus der Schule und zweitens ist hier mit der Sprache und Art und Weise zu Arbeiten doch vieles anders.
Bei Reinhard läuft alles super…am 21.11 bekam er seinen erste Gehaltsscheck…(dies geschieht in dieser Firma immer wöchentlich)
Er hat schon in dieser kurzen Zeit festgestellt dass man es hier in USA mit deutschem Fleiß, Gründlichkeit und Spaß an der Arbeit zu viel bringen kann. Seine zweite Arbeitswoche war ja nur von Montag bis Mittwoch da am 22. November THANKSGIVING DAY war und der Freitag darauf der Betrieb geschlossen gehalten wurde.
Thanksgiving sind wir dann zu meinem Dad nach Tucson gefahren, wo sich ein Teil der Familie getroffen hat. Hier waren wir für ein langes Wochenende um ein schönes Familienfest in geselliger, relaxter Runde zu verbringen.
We hit the road…
Meine Schwestern Cindy und Nancy waren am Donnerstag voll beschäftigt um den gefüllten Truthahn und all die leckeren, typisch amerikanischen Beilagen wie zum Beispiel, Jams(süsse Kartoffel) überbacken mit Marshmallows und grüne Bohnen mit Champignons-Sosse und Röstzwiebeln vorzubereiten und als Dessert hatte Cindy zwei Kirsch Pies gemacht.
Dad, Nancy, Reinhard, Laura, Steve, Cindy und ich….ein kleiner Haufen vom ganzen Clan!!!
Am Freitag waren wir im Sabino Canyon beim Hiken und am Samstag im Park von den Catalina Mountains…seht euch einfach das neue Album Tucson an und dann könnt ihr die wunderschöne Gegend auch sehen, die wir vor Ort schon genossen haben.
…und nun sind wir schon wieder in Chandler daheim und schauen mal was uns die nächsten Tage neues bringen…bis bald eure Patricia
...ach ja...beinahe hätte ich es vergessen.
Ab sofort hab ich einen eigenen persönlichen Blog…klickt einfach hier nach oben
Liebe Freunde.
Heute am 15. Dezember 2007 möchten wir Euch teilhaben lassen, wie sich unser Chandler zur Weihnachtszeit verändert.
Jeder schmückt sein Haus festlich mit tausenden bunten Lampen. Jeder möchte besser sein als sein Nachbar. Wir haben wie immer alles mit unserer Kamera eingefangen und die Bilder unserer Bildergalerie zugefügt.
Wir haben hier in Chandler zwar keinen Schnee, doch hat auch bei uns der Winter Einzug gehalten, was sich damit äussert, dass es morgens doch ganz schön kühl ist. Die Menschen hier frieren sich den Hintern ab. Für uns unvorstellbar. Sie ziehen dicke Jacken an und ich gehe immer noch mit kurzen Hosen zum schaffen. Wir trafen eine Frau mit ihren zwei Kindern im Swimmingpool, die uns berichtete, dass die Kinder frieren. Es waren zu dem Zeitpunkt gute 20°C Aussentemperatur. Mein Arbeitskollege sagte mir, dass ich nächstes Jahr genauso wie er in Langer Hose und dickem Sweatshirt zum schaffen komme. Na ja, schaun ma mal.
Bei uns gibt es nicht viel Neues zu berichten, ausser dass es Patricia wieder etwas besser geht und wir hoffen, dass es doch noch ohne Operation geht und sie wieder ganz gesund wird. Aber wie sich sich genau fühlt das könnt ihr in ihrem Blog nachlesen, den sie sehr gewissenhaft und fleissig pflegt. Ja Ihr Lieben. Das wird nun das erste Weihnachten ganz weit weg von Deutschland. Natürlich werden wir unsere Familien und Freunde vermissen. Wir denken sehr oft an Euch. Aber so eine richtige Weihnachtsstimmung kommt bei uns nicht auf, weil einfach die Temperaturen anders als in Deutschland sind.
Ihr müsst Euch das so vorstellen. Mitten im Frühling wird bei Euch bei strahlend blauem Himmel ein Weihnachtsbaum aufgestellt und irgend jemand sagt: ”morgen ist Weihnachten.” Da kommen keine weihnachtlichen Gefühle auf. Hier ist zwar auch alles auf den Beinen um noch schnell ein Geschenk zu kaufen, aber sonst merkt man nicht viel, dass der Heilige Abend vor der Tür steht.
Heilig Abend wird ganz normal bis Mittag gearbeitet. Nur der erste Weihnachtstag ist hier ein Feiertag. Danach geht es wieder ganz normal zum schaffen. Es ist eben alles ein wenig anders als in Deutschland.
Nun bleibt uns nur noch Euch, Euren Familien und Freunden eine besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen. Dass Ihr alle gesund bleibt und sich im Neuen Jahr alle Eure Wünsche erfüllen, so wie sich unser grosser Wunsch auch erfüllt hat. Dass alles was Ihr Euch für das Jahr 2008 vornehmt gelingt, das wünschen Euch von ganzem Herzen
Eure Patricia und Reinhard. nach oben
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